Newer posts are loading.
You are at the newest post.
Click here to check if anything new just came in.
aren
19:36

Tepco muss große Schwierigkeiten haben, noch Personal für seine havarierte Anlage zu finden. So halten sich hartnäckige Gerüchte, dass die Yakuza, Japans Mafia, dem Kraftwerksbetreiber längst behilflich ist. Die Journalisten und Yakuza-Experten Jake Adelstein und Tomohiko Suzuki berichten beide, dass die organisierte Kriminalität ihre Schuldner, die wohl anders als durch deren Arbeitskraft nicht zahlen können, nach Fukushima verfrachtet.

In dieser Sache kam es auch schon zur Festnahme eines Yakuza-Bosses. Ob die Sache damit aber erledigt ist, bleibt ungewiss. Fragt man Majia Nadesan nach ihrem Eindruck von der Situation, lautet ihre Antwort: "Es gibt wohl viele, viele Geheimnisse und ich glaube, Arbeiter werden unnötig sterben, damit diese weiter verborgen bleiben." Harte Fakten habe sie dafür keine, ähnlich wie die generelle Lage derzeit. Nur sei der Fakt, dass so hohe Unklarheit herrscht, besorgniserregend genug.

Vielleicht gibt es für diesen Mangel an Transparenz ja einen Grund. Das Wertpapier des Stromversorgers kostet heute nur noch ein Viertel dessen, was es vor dem Beginn der Katastrophe im März 2011 wert war. So riecht die Zurückhaltung von Informationen nach dem verzweifelten Versuch der Schadensbegrenzung, allerdings nicht für die involvierten Menschen, sondern die Führung und die Aktionäre. Größter Anteilshaber ist übrigens die japanische Regierung.

Fukushima: Die Yakuza ist dem Kraftwerksbetreiber längst behilflich | ZEIT ONLINE
Tags: news politics
Reposted frome-gruppe e-gruppe

Don't be the product, buy the product!

Schweinderl